{"id":108,"date":"2020-12-22T12:28:32","date_gmt":"2020-12-22T12:28:32","guid":{"rendered":"http:\/\/elena-schmidt.de\/?page_id=108"},"modified":"2024-02-20T21:09:19","modified_gmt":"2024-02-20T21:09:19","slug":"trialog","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/elena-schmidt.de\/?page_id=108","title":{"rendered":"Trialog"},"content":{"rendered":"\n<p>2008-2013<\/p>\n\n\n\n<p>Konzeption f\u00fcr eine Ausstellung zu dritt<br>von Gabriele Pfaus-Schiller, Ute Renz und Elena Schmidt<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns in unseren Werken mit Farbr\u00e4umen und Farbbewegungen auseinander. Strukturen, Schichtungen, Transparenz und innere Bewegung sind wichtige Elemente unserer Malerei. Visuelle Wahrnehmungen und Erfahrungen werden umgesetzt in innere Bilder und Bewegungen, die sich auf der Leinwand in Farbereignisse wandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede von uns hat ganz unterschiedliche Methoden entwickelt, um in ihrer Malerei auf das Geistige in der Kunst hinzuf\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGabriele Pfaus-Schiller verwendet eine Formensprache, die sich einer gegenst\u00e4ndlichen oder symbolischen Festlegung entzieht. Es sind reine Formen, die sich ornamental, schriftartig oder auch fl\u00e4chenhaft ergeben, \u00fcberlagern und durchdringen. Es entsteht eine innere Bewegung, die sich im Betrachter fortsetzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUte Renz l\u00e4sst die Materialit\u00e4t von Ei-\u00d6ltempera und Acryl sowie ihre Verwendung in lasierenden, vielschichtigen Farbauftr\u00e4gen im malerischen Prozess zur Wirkung kommen. Mit den Mitteln der Transparenz, Dichte und \u00dcberlagerung werden in ihren Werken offene, klare und scheinbar unbegrenzte Bildr\u00e4ume erschaffen.\u201c<br>&nbsp;<br>\u201eElena Schmidt arbeitet mit benutzten Teefiltern. Strukturen bilden sich, setzen sich fort und \u00fcberlagern sich, so entstehen Bereiche der Verdichtung, der Transparenz und des Lichts. Mit den Ver\u00e4nderungsprozessen des Materials, und somit auch des Bildes, wird ein Wechselspiel von Entstehen und Vergehen sichtbar.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam ist uns der Wunsch nach Verlangsamung und damit auch Vertiefung des visuellen Erlebens:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verzichten auf erz\u00e4hlende Inhalte, die in unseren Bildern enthaltene Bedeutung ergibt sich vielmehr aus dem \u00e4sthetischen Angebot, in die Bildr\u00e4ume hinein zu sinnen und zu denken.<br>Die Werke entstehen in einem langsamen Malprozess, in dem es zu einem behutsamen Finden und Erfinden von Bildern kommt. Wir suchen oder planen sie nicht, sondern gew\u00e4hren ihnen Zeit zum Entstehen, wie es auch unser Anliegen ist, dem Betrachter einen Bild- und Zeitraum f\u00fcr eigene Erfindungen \u2013 und damit f\u00fcr das Finden seiner Selbst &#8211; anzubieten.<br>Unsere Werke sind Orte zum Innehalten und zum Verweilen. Sie fordern Achtsamkeit und Sensibilit\u00e4t. Es geht um das Hier und Jetzt \u2013 um das Empfinden des Augenblicks.<br>Die Bilder fordern den Betrachter auf, eigene Gef\u00fchle und Phantasien zu entdecken, sie sind ein Angebot zur Kommunikation, indem sie sich durch den Betrachter vollenden.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer gemeinsamen Ausstellung an verschiedenen noch zu bestimmenden Orten treten die Bilder stets aufs Neue in einen Trialog. Indem wir auf Ver\u00e4nderungen reagieren, werden wir zu Akteurinnen einer Art Wanderausstellung. Es wird spannend sein, diese Ver\u00e4nderungen und Wandlungen zu erleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2008-2013 Konzeption f\u00fcr eine Ausstellung zu drittvon Gabriele Pfaus-Schiller, Ute Renz und Elena Schmidt Wir setzen uns in unseren Werken mit Farbr\u00e4umen und Farbbewegungen auseinander. Strukturen, Schichtungen, Transparenz und innere Bewegung sind wichtige Elemente unserer Malerei. 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